Kleingedrucktes

Maulbeerbäume im Garten


Die ideale Pflanzzeit ist im Frühling und im Herbst, wenn die Temperaturen kühler sind und genügend Feuchtigkeit im Boden vorhanden ist.
Der Standort sollte gut gewählt sein. Maulbeeren wachsen gerne auf sandigem und durchlässigen Boden in sonniger bis halbschattiger Lage.
Sie treiben Ende April aus und die Knospen sind spätfrostgefährdet.
Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Männliche und weibliche Blüten sind sind der Regel an einem Baum, es kommt aber auch vor, das sich nur eine Blütenart entwickelt, die Pflanze also zweihäusig ist. Die Blüten sind recht unscheinbar weißlich grün. Die männlichen Kätzchen sind etwa 2-2,5cm lang, die weiblichen sind etwa halb so groß.



Junge unreife Früchte von Morus alba im Juni.


Die Früchte reifen im August und sind je nach Arten unterschiedlich gefärbt. Am aromatischsten gelten die Früchte des Schwarzen Maulbeerbaumes. Maulbeeren wachsen in den ersten Jahren recht schnell. Sie haben einen Jahreszuwachs von 60-70 cm. Bereits mit 3 Jahren haben sie eine Höhe von 2,50m erreicht. Nach 10 Jahren wachsen sie langsamer. Die endgültige Höhe von 10-15 Metern erreichen sie mit 50 Jahren. Maulbeeren können 200 Jahre alt werden, in der Regel werden sie aber nur halb so alt. Durch seine runde kurzzweigige Krone ist der Maulbeerbaum gut als Hausbaum geeignet.

Weißer Maulbeerbaum - Morus alba


Die Weiße Maulbeere kommt ursprünglich aus China, genauer gesagt der Manschurei. Seit 4000 Jahren wird sie dort zur Seidenpoduktion verwendet. Diesen Umstand hat sie es zu verdanken, dass sie sich bis Europa verbreitet hat, da hier ebenfalls eine Seidenindustrie aufgebaut wurde. Mittlerweile ist die Weiße Maulbeere bei uns selten geworden. Sie wird vor allem in Brandenburg neu angepflanzt, wo historische Parks und Alleen gepflegt weden. Die Weiße Maulbeere produziert auch aromatische Früchte, die man roh oder verarbeitet essen kann.

Schwarzer Maulbeerbaum - Morus nigra


Die Schwarze Maulbeere wird vor allem wegen ihrere Früchte angepflanzt. In Osteuropa und Brasilien wird sie in Plantagen kultiviert und die Früchte werden frisch oder konserviert angeboten. Besonders beliebt sind getrocknetet Maulbeeren, die wie Rosinen verwendet weden. Die Ernte erfolgt durch Schütteln der Äste. Die reifen Früchte fallen zu Boden, wo sie in einem Tuch aufgefangen werden. Ursprünglich kommt die Schwarze Maulbeere aus dem Kaukasus und ist in freier Landschaft bis nach Mittelasien zu finden.




Roter Maulbeerbaum - Morus rubra


Die Rote Maulbeere kommt ursprünglich aus Nordamerika und tritt dort an feuchten Stellen wie an Flußufern und Feuchtwiesen auf. Sie ist in ihrem Wuchsverhalten ähnlich wie die andern beiden Arten, hat aber im Alter ein besonders schön gestaltetes Äußeres. Seine gewundenen Äste und Zweige verleihen dem Baum etwas Bizarres, welches besonders im Einzelstand gut zur Geltung kommt. Er erreicht eine Höhe von 20m. Die rubinroten Früchte ähneln geschmacklich denen der Schwarzen Maulbeere.

Pflanzen als Topfware gibts bei Gartenrot:

wildobst